Gedränge am Holstentor

Das ist ziemlich blöd und überflüssig, zum Jahreswechsel förmlich Geld in die Luft zu schiessen, Ich würde jedoch dafür kämpfen, dass die anderen ihr Feuerwerk zu Silvester treiben dürfen; wenn nur das mit dem Feinstaub nicht wäre. 

Jedenfalls sind in Deutschland deshalb alle, die solche Knallereien beibehalten möchten, sowas von #umweltsau und deshalb, natürlich, so sowieso „quasi“ Nazi. Und die anderen, die keine Böller&Co. wollen, sind die „Guten“, also die, die hier auch gegen Trump, Atomkraft, usw. sind, Jacken aus Plastik (Jack Wolfskin) tragen und SPD/ Grüne/ Links wählen. Und die dann anschließend „traditionell“ den ganzen Scheiss, also das, was von der Knallerei übrigbleibt, am nächsten Tag „aus Gründen“ weg räumen.

In Lübeck fand am Neujahrestag dann auch ein sehr reges Treiben beim Holstentor statt. Verschiedene Gruppen – unter anderem Geocatcher aus ganz Deutschland und auch friedensbewegte Muslime – wetteiferten um den Knallermüll aus der Silvesternacht. Während die Muslime ihr Gruppenbild bei den Lübecker Nachrichten platzierten (Print – online offenbar nicht verfügbar) prahlten die Geocatcher auf HL-Live mit ihren guten Taten. Nun bleibt nur die Frage, wer hier für wen die Mülltüten wieder ausschüttelte – soviel Müll konnte es nämlich nicht gewesen sein.

Ein Informant der Lübecker Stadtreinigung sprach von ganzen 18 Plastiksäcken mit Silvestermüll, der sich zwischen Puppen- und Holstenbrücke ansammelte – trotzdem musste der Rest des Mülls in der ganzen Stadt von denen beseitigt werden, die dafür bezahlt werden: den Müllwerkern der Stadtreinigung.

Wieder dieser neue Trend: Probleme beseitigen, die eigentlich überhaupt nicht vorhanden sind – womit wir aber wieder ganz oben beim Feinstaub wären. Wenn es aber der Selbstzufriedenheit der Aktivisten dient – Prost Neujahr!

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