Sitzen oder stehen?

Lübecker Linksextremisten um Katja Zunft fordern dritte Toiletten in öffentlichen Gebäuden. Nachdem sich der Genosse(In) Jen(s) Schulz (früher Linke, heute GAL), einst umtriebiger wie umstrittener Bürgermeisterkandidat, offenbar nach traumatischen Erlebnissen bei den Linken entschloss, künftig im Fummel als Frau zu leben, gibt es nun anscheinend Probleme beim Toilettengang: Wo soll der Diverse drauf? Darf er stehen, muss er sitzen?

Eine Frau ist Schulz nämlich noch nicht – schließlich muss er sich drei Jahre als solche verkleiden um anschließend gerichtlich eine Personenstandsänderung beantragen zu können – und ein Mann will er nicht mehr sein (alte weiße Männer sind ja per Se hässlich, dem Faschismus verdächtig und am Kolonialismus schuld). Es müssen also „geschlechstneutrale“ Toiletten her – sofort und massenhaft! Da hat außer den Linken bisher niemand nach gefragt; dabei wäre es doch durchaus auch denkbar, dass „mal irgendwie“ andere Diverse (anspruchsvolle Kleintiere, verirrte Außerirdische, Kulturpessimisten) müssen könnten. Leider, so Zunft, ist der bisherige Antrag der Linken nach geschlechterneutralen Toiletten bislang in allen öffentlichen Gebäuden „unter nicht nachvollziehbaren Argumenten“ gescheitert.

Klar, eine in der Stadt kaum vorhandene Zielgruppe (0,00019% nach Schätzung), die sich in der „Toilettenfrage“ gefangen fühlen, sind argumentativ unschlagbar – zumal durch das (geschlechtsneutral!) Jen, welches laut Presseberichten sowieso mit irritierenden Blicken, Make-up, Lippenstiften und hohen Absätzen (“ machen einen schlanken Fuß„) genug zu tun hat, spätestens jetzt erheblicher Handlungsbedarf besteht.
Schließlich, findet Katja Zunft, ist es sein Skandal, das diese 0.00019 Prozent „in Lübecker Schulen nur auf die Behindertentoiletten gehen“ müssen – ein (so wörtlich) „entwürdigender Zustand“.

Wobei nicht ganz deutlich wird, was für Frau Zunft so „entwürdigend“ ist – der allgemeine Zustand Lübecker Schultoiletten, oder aber die Tatsache, sich die Toilette mit Menschen mit Behinderungen teilen zu müssen?
Jen Schulz freut sich derweil auf Respekt und Anerkennung, will sich künftig „Jen-Sofia“ nennen, weiß aber nicht recht, ob er sich nach 68 Lebensjahren noch einer Geschlechtsumwandlung unterziehen will.
Dann könnte er zwar die Damentoilette benutzen – was dann aber irgendwie auch nicht im Sinne der Diversität wäre…

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